Cookie-Swap: Zitronen-Frischkäsecookies

Weihnachten steht wieder vor der Tür und viele Menschen erledigen noch die letzten Weihnachtseinkäufe, packen Geschenke ein, machen den großen Weihnachtsputz bevor die Verwandtschaft kommt, planen das Weihnachtsessen oder versuchen noch die ganzen Termine auf dem Christkindlmarkt dazwischen zu schieben.

Und dann gibt es noch diejenigen, die sich nochmal zum Jahresende an den Herd stellen und 36 Kekse und noch ein paar mehr zum Probieren backen, diese verpacken und quer durchs Land schicken. Und das auch noch für einen guten Zweck. Dieses Jahr ist es das fünfte Mal, dass die Aktion #fbcookieswap stattfindet und auch dieses Mal wird dabei Geld für die Organisation „Cookies for Kid’s Cancer“ gesammelt. Letztes Jahr waren es insgesamt $12.355, die dabei zusammenkamen, mit 471 Menschen, die Kekse durch die Welt geschickt haben.e54dcc3

Dieses Jahr hab ich mir wieder den Kopf zerbrochen und mich dann für ein Rezept entschieden, was ein kleines bisschen den Sommer zurück bringt.

Ihr braucht (ca 70 Stück):

125 g Butter
125 g Frischkäse
180 g Puderzucker
1/4 TL Backpulver
1 Ei
10 g Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Vanilleextrakt
430 g Mehl
1Pr. Salz

Kokosraspel
1. Butter und Frischkäse in der Küchenmaschine ca 1 Minute cremig aufschlagen, gesiebten Puderzucker, Salz und Backpulver dazugeben und mixen bis die Masse cremig ist
2. Dann das Ei, Zitronenschale, Saft und die Vanille dazugeben. Mehl dazusieben und den Teig kurz vermischen.
3. Auf eine bemehlte Fläche geben und mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.Wenn der Teig zu sehr klebt, noch ein bisschen Mehl dazugeben.
4. Zu mehreren Rollen formen, im Durchmesser ca. 4 cm. Dann Kokosraspel auf der Arbeitsplatte ausstreuen und die Rollen gut darin wälzen, bis das Äußere gleichmäßg bedeckt ist. Sollten die Raspel nicht so gut kleben, die Rolle einfach mit etwas zusätzlichem Zitronensaft bestreichen.
5. Die Rollen auf einem Teller mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.
6. Mit einem scharfen Messer etwa 0,5cm dicke Scheiben von der Rolle schneiden und auf ein Backblech geben.
7. Bei vorgeheizten 190° etwa 8-10 Minuten backen und nicht braun werden lassen.
Diese meine Cookies waren für Petra, Julia und Diandra.

 

Thanks to Lindsay and Julie for organizing that big cookie swap and thanks for the opportunity to eat cookies for a good cause!

 

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Wer nächstes Jahr auch mit dabei sein will, kann sich bald hier eintragen!

Kokos-Limetten-Muffins

Einmal im Jahr werden meine Küche und ich auf eine große Probe gestellt. Da hat mein Freund nämlich Geburtstag und er braucht Kuchen für die Arbeit. Mindestens 3 müssen es sein. Da ich aber nur über sehr begrenzten Platz und Zeit verfüge muss das alles gut geplant werden. Dieses Jahr wünschte er sich unter anderem „was mit Kokos“. Aus dieser mehr als spärlichen Vorlage wurden dann exotisch angehauchte Kokos-Limetten Muffins.

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Ihr braucht:

225g weiche Butter
180g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
270 g Mehl
1 P. Vanillezucker
1,5 TL Backpulver
100g Kokosraspel
1 Bio-Limette

200g Doppelrahm-Frischkäse
100g Kokosraspel
50g Puderzucker
1 Limette

1. Butter, Zucker, Salz und Limettenabrieb cremig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und jeweils 30 Sekunden einrühren.
2. Die trockenen Zutaten und den Saft der abgeriebenen Limette dazugeben, mischen bis eine homogene Masse entstanden ist.
3. Gleichmäßig auf 12 Förmchen verteilen und bei 175 Grad für ca 20-25 Minuten backen- Stäbchenprobe machen.
4. Die Muffins gut auskühlen lassen. 100g Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht bräunen lassen. Unbedingt dabei bleiben und rühren, das geht sehr schnell.
5. Den Frischkäse mit dem Puderzucker glatt rühren, die Limette halbieren. Von der einen Hälfte den Saft in den Frischkäse drücken, die andere Hälfte in sehr schmale Scheiben und dann Viertel schneiden.
6. Muffins dünn mit Frischkäse bestreichen, in geröstete Kokosraspel tauchen und mit einem Limettenstück garnieren.

 

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Gutes Gelingen!

Sauerteig-No-Knead

Mein liebstes Brotrezept ist das No Knead Bread. Das ist wirklich einfach und kann auf wirklich auf vielerlei Art und Weise variieren. Eine Variation ist mit Sauerteig. Da braucht man dann keine Hefe, sondern allein der Trieb durch einen putzmunteren (!) Sauerteig reicht da vollkommen aus.

Der Sauerteig sollte, wenn es ans backen geht schon munter blubbern und Bläschen schlagen, damit das Brot auch schön aufgeht. Deswegen sollte man schon einige Tage vorher wissen, ob man einen ST braucht oder nicht.

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Ich habe etwas von meinem Sauerteig-Anstellgut ca. 3 Tage vorher aus dem Kühlschrank geholt und dann jeweils morgens und abends mit Mehl und Wasser „gefüttert“. Der Sauerteig stand dabei die ganze Zeit bei Raumtemperatur.  Das Rezept ist für 100g backfertigen und blubbernden Sauerteig ausgelegt, kann aber auf eine evtl höhere Sauerteigmenge umgerechnet werden. Ggf müssen dann aber die Backzeiten angepasst werden.

Ihr braucht:

100g Sauerteig

500g Mehl (Weizen 550)

350g Wasser

25g Wasser

12g Salz

  1. Den Sauerteig mit allen oberen Zutaten in einer großen (!) Schüssel mit einem Teigschaber gut vermischen. Etwa 45 Minuten stehen lassen.
  2. Das Salz im Wasser auflösen und zum Teig geben. Gut mischen.
  3. Jetzt weitere 4 Stunden, oder bis zur Blasenbildung abgedeckt stehen lassen. Die ersten zwei Stunden alle halbe Stunde (also 4 Mal) in der Schüssel falten.
  4. Dann den Teig formen und in einem Gärkörbchen für weitere 4 Stunden gehen lassen.
  5. Den Ofen mit einem geeigneten Topf (sprich keine Teile, die keine Hitze können, Plastikgriffe o.ä.) auf höchster Stufe eine halbe Stunde vorheizen. Den Teig in den heißen Topf geben und eine halbe Stunde mit Deckel backen. Danach den Deckel abnehmen und dann noch 15 Minuten so lange backen lassen, bis das Brot eine schöne Farbe bekommen hat.
  6. Auf einem Rost auskühlen lassen.

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Großer Dank geht auch an meine Cousine die an diesem Rezept den größten Anteil hat!

Gutes Gelingen!

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Mascarpone-Johannisbeer-Muffins

Jedes Jahr ziemlich pünktlich zu meinem Geburtstag werden die Johannisbeeren im Garten von meiner Mama reif. Da wird dann gepflückt, eingekocht, genascht, eingefroren, verschenkt und verbacken. Denn ja, es sind tatsächlich viele. Und weil es dann meistens auch noch ziemlich warm ist, kommen die lecker-sauren Beerchen auch in vielerlei Gebäck, wie zum Beispiel diese Muffins. Die sind ganz einfach fix zusammengerührt und erfreuen als Mitbringsel jede Gartenparty oder Kollegenschar!

Ihr braucht für 12 Muffins:

90 Butter

130g Zucker

2 TL Vanilleextrakt

1 Ei

300g Mehl

1,5TL Backpulver

150g Mascarpone

1 Prise Salz

130g Johannisbeeren (rot oder schwarz)

1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Ei dazu und weiterrühren bis der Teig gut vermischt ist. Jetzt alle anderen Zutaten (außer den Beeren) dazu und weitermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die Beeren vorsichtig mit einem Silikonspatel unterheben.

2. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen (geht ganz prima mit einem Eisportionierer). Die Muffins dann in den heißen Ofen schieben und für 20-25 Minuten backen bis die Muffins oben leicht braun sind. Die Garprobe nicht vergessen und ggf nochmal 1-2 Minuten zugeben!

Total einfach und super lecker. Durch die Mascarpone bleiben die Muffins auch noch 2 Tage frisch und saftig. Wenn sie denn so lange halten.

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Dieser Beitrag geht auch zu Clara zu Ich backs mir!

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Flammkuchen mit Dip

Seit meinem ersten selbstgemachten Flammkuchen vor etwas mehr als einem Jahr, komme ich davon einfach nicht mehr los. Deswegen kommt er spätestens alle 2 Wochen auf den Tisch- mit unterschiedlichsten Belägen. Gerne auch saisonal, zur Zeit also besonders gerne mit Spargel. Dazu noch einen Rest Lauch und natürlich reichlich Knoblauch. Ist also auch ein ziemlich gutes Essen um Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Etwa eine Stunde Arbeit ist damit verbunden, dafür werden davon auch bis zu 4 Esser davon satt. Mittlerweile gibts bei uns den Rest der Creme noch als Dip dazu und das macht das ganze erst perfekt.

Flammkuchen:

250g Mehl

10g Salz

2 EL Olivenöl

125ml lauwarmes Wasser

1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Beutel Trockenhefe

1 Prise Zucker

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, in die Mulde alle restlichen Zutaten geben und die Hefe in der Flüssigkeit auflösen und kurz stehen lassen. Dann kneten bis sich der Teig glatt von der Schüssel löst. Luftdicht abdecken und 45 Minuten stehen lassen.

In der Wartezeit den Rest vorbereiten:

300g Schmand

2-3 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer

In eine Schüssel geben und verrühren.

Zwiebel, Lauch, Spargel, Frühlingszwiebeln…

In Ringe, Würfel, Stücke… schneiden und in einer Pfanne mit ein bisschen Olivenöl anschwitzen. Wer mag gibt am Schluss noch Schinkenwürfel dazu. Getrockneter Schinken nach dem Backen ist auch gut.

Den Backofen auf der höchsten Stufe mit den Backblechen vorheizen.

Den mittlerweile hoffentlich aufgegangenen Teig in 2 Teile teilen und direkt auf dem Backpapier sehr dünn ausrollen. Mit der Creme bestreichen und den leicht ausgekühlten Belag gleichmäßig verteilen.

Beide Flammkuchen auf die  Bleche geben, die Hitze im Ofen auf 200° reduzieren. 6 Minuten backen lassen. Danach die beiden Bleche tauschen und nochmals 6 Minuten backen lassen.

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Gutes Gelingen!

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Laugensemmeln

Hmm, es gibt doch wenig besseres als am Wochenende morgens aufzustehen und quasi im Handumdrehen warme Semmeln auf dem Frühstückstisch zu haben, oder? Dabei spreche ich aber nicht von den halbfertig gebackenen Chemie-Semmeln aus dem Supermarkt oder Discounter. Doof nur wenn mir das Abends erst kurz vor dem Schlafen gehen einfällt. Und Brot braucht nun mal Zeit- das war eines der ersten Dinge, die ich lernen musste, als ich vor über einem Jahr anfing mein eigenes Brot zu backen. Also brauchte ich einen Teig mit Übernachtgare, der sich morgens ohne großen Aufwand in den Ofen schieben lässt. Mein Freund wollte Laugensemmeln, zwei Herausforderungen die zu meistern waren, aber auf Anhieb geglückt sind.

Ihr braucht:

520g Weizenmehl 550
300ml Wasser
1,3g Trockenhefe (4g Frischhefe)
1 El weiche/zimmerwarme Butter
1 TL Zucker
10g Salz

Lauge:
1.5 Päckchen Kaisernatron (im Supermarkt bei den Backzutaten oder in der Drogerie)
1,5l Wasser

1. Für den Teig alle Zutaten etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Kurz stehen lassen und dann abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Am Morgen einen großen Topf mit dem Wasser zum Kochen bringen. Das Natron vorsichtig (!) einrieseln lassen. Das schäumt wie Hulle, also Achtung. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig etwa 10 Teiglinge abstechen und noch vorsichtiger zu Kugeln formen. Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

4. Mit einem Schaumlöffel die Teiglinge nacheinander in das siedende Wasser geben und etwa 30 Sekunden darin lassen. Immer wieder durchrühren, sonst kleben sie am Boden an. Dann auf das Backblech geben und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Mit Salz oder Kernen (Sonnenblume, Kürbis, Mohn…) bestreuen.

5. Jetzt ab in den Backofen auf die mittlere Schiene. 20-25 Minuten backen lassen. In der Zeit kann man schon mal den Tisch decken, Eier kochen, Saft pressen…

6. Noch warm genießen, kalt schmecken sie aber auch.

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Und weil warme, leckere und frische Semmeln ein wahres Frühstücksglück sind, reiche ich das beim Blogevent von S-Kueche ein.

 

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Gutes Gelingen!

Rocher-Muffins

Einer meiner Kollegen hat heute Geburtstag und durfte sich von mir einen Kuchen wünschen- Muffins mit Extra sollten es werden- Schokolade als Nervennahrung ist nie schlecht und Nüsse sind gut für das Hirn- also Schoko-Muffins mit Rocher.

Happy Birthday Ben🙂

 

Eine abgewandelte Version der Marmor-Muffins (ca 12 Stück):

300g weiche Butter
240g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
360 g Mehl
1 P. Vanillezucker
2 TL Backpulver
3 EL Kakao
1 Prise Salz
etwas Milch
12 Rocher

 

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz  in der Küchenmaschine weißschaumig schlagen. Alle Eier einzeln dazugeben und jedes ca 30 Sekunden einarbeiten. Danach das Mehl, Kakao und das Backpulver abmessen und löffelweise dazugeben. So lange Milch dazu geben, bis der Teig „reißt“, ca 1-2 Schnapsgläser.

Am einfachsten ist für mich, den Teig in einen Gefrierbeutel zu geben und dann eine Ecke abzuschneiden. So lässt sich das Einfüllen in die Förmchen recht unfallfrei bewerkstelligen. Jeweils ein Rocher sehr tief in den Teig drücken, er sollte fast nicht mehr zu sehen sein.
Bei ca. 175 Grad ca 25 Minuten backen. Garprobe nicht vergessen.

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Etwas Zartbitter-Kuvertüre schmelzen und auf die abgekühlten Muffins geben, auf die noch feuchte Schokolade etwas gehackte Mandeln streuen.
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Gutes Gelingen